3. Austausch- und Transfertreffen SMK mit MuM der KoopV
Thema: Netzwerkarbeit
26. November 2025 | 9:00 bis 15:45 Uhr
Hotel Elbflorenz, Rosenstraße 36, 01067 Dresden
Alle Teilnehmenden erhalten ein Einladungsschreiben.
Ablauf
Dr. Ina Lehmann, Inklusionsverantwortliche,
Sächsisches Staatsministerium für Kultus
Conrad Clemens,
Sächsischer Staatsminister für Kultus
Ulrike Cadot-Knorr,
Referentin für Lebenslanges Lernen
Weitere Informationen finden Sie in der Facharbeitsgruppenübersicht.
Fachvortrag
Ulrike Cadot-Knorr
„Netzwerkarbeit – rechtskreisübergreifend und pädagogisch orientiert“
Ulrike Cadot-Knorr ist Fachreferentin für Lebenslanges Lernen im Geschäftsbereich Bildung, Jugend und Sport der Landeshauptstadt Dresden.
Facharbeitsgruppenübersicht
1. Facharbeitsgruppe: „Von der Idee in die Tat mit Arbeitsplan“ – strukturiert und netzwerkorientiert agieren
Die Moderatorinnen stellen einen systematischen Arbeitsansatz anhand ihres konkreten Jahresarbeitsplans vor.
Dabei gehen sie darauf ein, wie sie sich in ihrer Region effizient strukturieren und vernetzen. Es werden Arbeitsergebnisse vorgestellt und Hemmnisse angesprochen. In der Gruppe soll auch diskutiert werden, welche Faktoren einen gut durchdachten Plan unerwartet stark verändern können und wie damit umgegangen werden kann.
Letztendlich wird die Frage beleuchtet, wie man Flexibilität mit professionellem Handeln in einem dynamischen System verbinden kann. Auf Wunsch wird der Gesamtprozess an einem konkreten Beispiel vorgestellt.
Moderation
Ines Rennert
Moderatorin Kooperationsverbund Riesa
Marion Zadlo
Moderatorin Kooperationsverbünde im Landkreis Bautzen
2. Facharbeitsgruppe: Orte und Inhalte der Vernetzung schaffen
Menschen kommen gern zusammen, wenn Orte und Inhalte interessant sind und Neues bieten. Wenn dann die Inhalte der Veranstaltung noch Anregungen für die schulische Arbeit bereithalten und ein kollegialer Austausch erfolgt, sollten die Teilnehmenden auch gern wiederkommen.
Lassen Sie uns in dieser Gruppe in die Arbeit einer Inklusionsbibliothek mit Medienboxen schauen. Was macht eine Inklusionsbibliothek mit Medienboxen? Wer hat wie entschieden, was in eine Medienbox gehören sollte? Wie werden diese Boxen genutzt? Warum bietet das enthaltene Unterrichtsmaterial für verschiedene Klassenstufen stets einen motivierenden Anlass zum Austausch und zur Vernetzung?
Diese und mehr Fragen werden in dieser Facharbeitsgruppe beantwortet. Die Teilnehmenden können zu Arbeitsprozessen, Akteuren und Austauschformaten fragen und Stolpersteine gezielt ansprechen. Ideen der Weiterentwicklung und Nachhaltigkeit können gemeinsam diskutiert werden.
Moderation
Simone Wurm
Moderatorin Kooperationsverbund Chemnitz Mitte/Nord
Jörg Seidel
Moderator Kooperationsverbund Chemnitz Ost
Susann Wiedrich
Moderatorin Kooperationsverbund Chemnitz Süd/West
4. Facharbeitsgruppe: Wie Projekte Schulen vernetzen können
In der Arbeitsgruppe wird die Zusammenarbeit von Förderschulen mit Gymnasien vorgestellt. Dazu werden zwei Projekte näher beschrieben: ein gemeinsames Sportfest von Förderschulen mit Unterstützung eines Gymnasiums und ein gemeinsames Kunstprojekt einer Schule mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung mit einem Gymnasium in Aue.
Neben der Darstellung der inhaltlichen Arbeit wird vor allem auch der Weg bis hin zur Umsetzung beschrieben. Was war der initiierende Faktor? Welche Hürden galt es zu überwinden? Wie wird auf die verschiedenen Bedürfnisse der Schülerinnen und Schüler eingegangen? Wie gelingt die Umsetzung in diesen herausfordernden Zeiten? Welches Personal unterstützt?
In der Arbeitsgruppe sollen die Gelingensbedingungen für eine erfolgreiche schulartübergreifende Zusammenarbeit identifiziert werden und die Reflexion über das Erreichte den Gedanken der Kooperation und Vernetzung stärken.
Moderation
Marion Merdon
Moderatorin Kooperationsverbund Aue-Schneeberg
Romy Kolbe
Lehrerin an der Brünlasbergschule, Schule mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung in Aue-Bad Schlema
5. Facharbeitsgruppe: Unterstützung von Schülerinnen und Schülern mit Verhaltensauffälligkeiten – Welche Partner sollte ich kennen, welches Netzwerk kann ich nutzen?
Es gibt eine Vielzahl an Ursachen, warum Schülerinnen und Schüler in ihrer emotionalen und sozialen Entwicklung beeinträchtigt sind. Aspekte der emotionalen Stabilität, der Selbstregulation, der gelingenden sozialen Interaktion sind jedoch für das Miteinander in der Schule unerlässlich. Spätestens wenn sich Verhaltensauffälligkeiten langfristig zu Verhaltensstörungen entwickelt haben, bedarf es eines multiprofessionellen Unterstützerteams, welches den – meist komplexen – Problemlagen auf verschiedenen Ebenen begegnen kann.
Die Arbeitsgruppe wird sich damit beschäftigen, welche Unterstützungsmöglichkeiten für diese Schülergruppe innerhalb der Schule liegen, was ein multiprofessionelles Team leisten kann, falls etabliert, wie und wodurch die einzelne Lehrkraft an der Schule in ihrer Arbeit mit SuS mit Verhaltensauffälligkeiten gestärkt werden kann und welche unterstützenden Leistungen kommunale Träger oder medizinisch-therapeutische Einrichtungen anbieten können.
Die Teilnehmenden in dieser Arbeitsgruppe gleichen nach dem Input ihr Wissen über Akteure und Netzwerkpartner ab oder erweitern ihr Wissen dazu, welcher Akteur wann hilfreich sein könnte. Schlussendlich soll die Frage erörtert werden, wie Akteure aus verschiedenen (Rechts-)Wirkungskreisen lösungsorientiert vernetzt werden können, um konstruktiv zusammenzuarbeiten.
Moderation
Anne Schmidt
Moderatorin Kooperationsverbund Plauen
Ina Gabler
Moderatorin Kooperationsverbund Zwickau Land
Simon Däßler
Moderator Kooperationsverbund Leipzig Südwest/Altwest/Nordwest
Anmeldung zur Veranstaltung
Die Anmeldung erfolgt über das Einladungsschreiben.